Neurapix

Photo: Stefano Casati
Stefano Casati ist Hochzeits- und Hybridfotograf und arbeitet zwischen Italien und Südkalifornien. Nachdem er Neurapix schon seit längerer Zeit nutzt, wurde er 2024 Markenbotschafter. In diesem Interview erzählt Stefano, wie die Arbeit auf zwei Kontinenten seinen Ansatz geprägt hat, wie er seinen Workflow für mehr Geschwindigkeit und Konsistenz verfeinert hat und warum KI-Bearbeitung ein zentraler Bestandteil seines Business geworden ist.

Foto: Stefano Casati
Welche Art von Fotografie machst du und wie bist du dahin gekommen, wo du heute stehst?
Ich bin Hochzeitsfotograf und Hybrid-Shooter und fotografiere seit fast 15 Jahren Hochzeiten.
Meine Reise begann in Italien, wo ich mit Destination Weddings und amerikanischen Paaren gearbeitet habe, die für ihre Feier nach Toskana gereist sind. Über die Jahre habe ich einen Stil entwickelt, der helle, luftige Töne mit zeitloser Eleganz und einem Hauch von Fashion verbindet.
Der Wechsel zwischen Italien und Südkalifornien hat mich dazu gebracht, sowohl kreativ als auch professionell zu wachsen. Ich musste mich an unterschiedliche Kulturen, Kund*innen und Erzählweisen anpassen.
Heute begleite ich Hochzeiten in beiden Ländern und lege dabei immer den Fokus auf authentische, emotionale Bilder, die natürlich und bewusst gestaltet wirken. Es war ein langer Weg voller kontinuierlichen Lernens, Resilienz und Leidenschaft – und jedes Jahr fühle ich mich noch inspirierter, meine Arbeit und das Erlebnis für meine Paare weiterzuentwickeln.

Foto: Stefano Casati
Wie hast du deinen Workflow in den letzten Jahren optimiert?
In den letzten Jahren habe ich intensiv daran gearbeitet, jeden Teil meines Workflows zu verschlanken – sowohl um die Lieferzeiten zu verkürzen als auch um die mentale Belastung beim Fotografieren von Hochzeiten in zwei Ländern zu reduzieren.
Ich habe mein Culling- und Backup-System neu organisiert, schnellere Speicherlösungen eingeführt und meine Lightroom-Presets verfeinert, um einen konsistenten Look zu behalten.
Die größte Verbesserung kam jedoch durch die Integration von KI-Bearbeitung mit Neurapix. Dadurch konnte ich den zeitaufwendigsten Teil der Postproduktion abgeben und gleichzeitig meinen persönlichen Stil bewahren.
Diese Umstellung hat mir jede Woche Stunden zurückgegeben, die Konsistenz meiner Galerien verbessert und Zeit freigemacht, um mich auf die kreativen und kund*innennahen Bereiche meines Business zu konzentrieren. Insgesamt ist mein Workflow jetzt flüssiger, schneller und deutlich besser auf das Premium-Erlebnis abgestimmt, das ich liefern möchte.

Foto: Stefano Casati
Welche allgemeinen Tipps hast du für andere Fotograf*innen?
Mein wichtigster Rat ist: Investiere Zeit in einen Workflow, der dich wirklich unterstützt.
Das Fotografieren ist nur die Hälfte des Jobs. Wie du deine Dateien organisierst, deine Bilder bearbeitest, mit Kund*innen kommunizierst und Galerien auslieferst, hat einen enormen Einfluss auf deine Lebensqualität insgesamt.
Zögere nicht, Tools zu nutzen, die deinen Prozess schneller und konsistenter machen – vor allem bei der KI-Bearbeitung. Es geht nicht darum, deinen Stil zu ersetzen, sondern dir Zeit freizuschaufeln, damit du dich auf das konzentrieren kannst, was tatsächlich deine Kreativität braucht.
Sei geduldig mit dir selbst, lerne kontinuierlich weiter und denk daran: Konstanz über die Zeit ist wichtiger als jedes einzelne Stück Equipment. Je ausgereifter dein Workflow wird, desto mehr Energie hast du, um sowohl als Künstler*in als auch als Unternehmer*in zu wachsen.

Foto: Stefano Casati
Neurapix ist ein deutsches Start-up mit Sitz in Göttingen. Das 2021 gegründete Unternehmen hat eine künstliche Intelligenz entwickelt, die individuelle Stile bei der Bildbearbeitung erlernt und innerhalb des Programms Adobe Lightroom anwendet. Dadurch können Fotograf:innen binnen kurzer Zeit sehr große Mengen Fotos in ihrem Stil bearbeiten lassen und erheblich Zeit sparen.
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