Katarina Fedora: „Baue deinen Workflow auf, bevor die Saison beginnt“

Katarina Fedora: „Baue deinen Workflow auf, bevor die Saison beginnt“

Katarina Fedora: „Baue deinen Workflow auf, bevor die Saison beginnt“

Neurapix

Photo: Katarina Fedora

Katarina Fedora ist eine Hochzeitsfotografin, die sich auf authentisches, emotionales Storytelling konzentriert. Sie hat ihre Karriere schon sehr früh mit praktischer Erfahrung und einem starken Antrieb zum Wachsen aufgebaut. In diesem Interview erzählt Katarina, wie freie Projekte ihr geholfen haben, ihr Portfolio zu formen, wie Automatisierung ihren Workflow verändert hat und warum Vorbereitung der Schlüssel zu einem herausragenden Kundenerlebnis ist.

Foto: Katarina Fedora

Welche Art von Fotografie machst du und wie bist du dahin gekommen, wo du heute stehst?

Ich konzentriere mich hauptsächlich auf Hochzeitsfotografie. Ich liebe es, emotionale, authentische Momente festzuhalten und Bilder zu schaffen, die sich anfühlen, als hätte jemand die Zeit kurz angehalten. Mit dem Fotografieren habe ich mit dreizehn angefangen, nachdem meine Eltern mir meine erste Kamera geschenkt hatten. Ein paar Jahre später habe ich die Hochzeit des Bruders eines Freundes fotografiert und mich sofort in diese Art von Arbeit verliebt.

Danach habe ich meine Arbeiten auf einer Freelancer-Plattform hochgeladen, und weil es damals noch wenig Konkurrenz gab, ging es ziemlich schnell voran. Schon im ersten Jahr habe ich rund 20 Hochzeiten fotografiert. Ein großer Teil meines Weges war die Haltung von „fake it until you make it“ – also erst einmal mutig loslegen, auch wenn du noch nicht alles perfekt kannst. Ich habe viele freie Projekte gemacht, um meine Fähigkeiten zu verbessern und ein starkes Portfolio aufzubauen, und genau diese Projekte waren für mich ein echter Gamechanger.

Foto: Katarina Fedora

Wie hast du deinen Workflow in den letzten Jahren optimiert?

In den letzten Jahren habe ich meinen Workflow komplett auf Automatisierung und Konstanz ausgerichtet. Der größte Wandel war, KI von Anfang an einzubinden, sodass ich Bilder nicht mehr bei null bearbeite.

Außerdem habe ich meinen Prozess auf Geschwindigkeit und Kundenerlebnis hin verschlankt, inklusive sofortiger Backups und schneller Vorschauen innerhalb weniger Stunden. Gleichzeitig habe ich wiederkehrende manuelle Aufgaben wie das Begradigen oder einfache Korrekturen reduziert. Heute ist mein Workflow so aufgebaut, dass ich Zeit dort spare, wo es nicht entscheidend ist, und mich stärker auf die kreativen Entscheidungen konzentrieren kann, die meinen Stil ausmachen.

Foto: Katarina Fedora

Welche allgemeinen Tipps hast du für andere Fotograf:innen?

Warte nicht bis mitten in der Saison, um deinen Workflow zu optimieren. Nimm dir vorher die Zeit, ein System aufzubauen und zu testen, das dich wirklich unterstützt. Je schneller und verlässlicher dein Workflow ist, desto besser wird auch dein Kundenerlebnis. Und genau das hebt dich am Ende von anderen ab.

Foto: Katarina Fedora

Über Neurapix

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Neurapix ist ein deutsches Start-up mit Sitz in Göttingen. Das 2021 gegründete Unternehmen hat eine künstliche Intelligenz entwickelt, die individuelle Stile bei der Bildbearbeitung erlernt und innerhalb des Programms Adobe Lightroom anwendet. Dadurch können Fotograf:innen binnen kurzer Zeit sehr große Mengen Fotos in ihrem Stil bearbeiten lassen und erheblich Zeit sparen.

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