Neurapix

Photo: Jeremy Chou
Jeremy Chou ist ein Destination-Wedding-Fotograf, der für internationale Kundschaft und exklusive Feiern bekannt ist. Mit seinem Hintergrund in der Architektur bringt er ein starkes Gespür für Komposition und Storytelling in seine Arbeit ein. In diesem Interview erzählt Jeremy, wie er zur Fotografie gekommen ist, wie KI seinen Workflow verändert hat und warum ein klar definiertes „Warum“ der Schlüssel zu langfristigem Erfolg ist.

Foto: Jeremy Chou
Welche Art von Fotografie machst du und wie bist du dahin gekommen, wo du heute stehst?
Ich konzentriere mich auf Destination- und internationale Hochzeiten für eine anspruchsvolle Kundschaft. Das ist eine Reise von über 15 Jahren, und ich würde sie um nichts in der Welt anders machen. Ursprünglich habe ich Architektur studiert und in einem der größten Büros in den USA gearbeitet.
Als mich diese Arbeit nicht erfüllt hat, habe ich nach einem anderen kreativen Ausgleich gesucht. Fotografie war eine natürliche Erweiterung, weil ich damit Bilder komponieren und gleichzeitig das Aufwachsen meiner Töchter dokumentieren konnte.
Als ich angefangen habe, meine Arbeit online zu teilen, hat sich alles verändert. Erst wurde ich für Familienshootings gebucht, dann für Verlobungen und schließlich für Hochzeiten. 2010 habe ich meine ersten Hochzeiten fotografiert und kurz danach meine Karriere in der Architektur hinter mir gelassen.
In meinem ersten Jahr habe ich 35 Hochzeiten fotografiert, im Jahr darauf 40 – und der Rest ist Geschichte.

Foto: Jeremy Chou
Wie hast du deinen Workflow in den letzten Jahren optimiert?
Seit ich Neurapix nutze, hat sich mein Workflow komplett verändert. Ich kann meine Bearbeitungszeit um etwa 85 Prozent reduzieren. Früher brauchte ich pro Hochzeit rund acht Stunden Bearbeitung, verteilt auf mehrere Sessions.
Mit Neurapix dauert der gesamte Prozess von Anfang bis Ende jetzt etwa eine Stunde. Ich lasse Neurapix den Großteil der Arbeit übernehmen und gehe danach für einen finalen Qualitätscheck noch einmal drüber.
So kann ich fokussiert bleiben, konsistentere Galerien liefern und lange Stunden vor dem Computer vermeiden. Neurapix ist für mich unverzichtbar geworden, um sowohl die Effizienz als auch die Qualität meiner Arbeit zu steigern.

Foto: Jeremy Chou
Welche allgemeinen Tipps hast du für andere Fotograf*innen?
Mein wichtigster Rat ist: Finde dein „Warum“. Es sollte nicht um Geld oder Ruhm gehen, sondern um einen tieferen Grund, der deine Entscheidungen während deiner gesamten Karriere leitet. Wenn du deinen Zweck verstanden hast, konzentriere dich darauf, deine Arbeit weiter zu verfeinern.
Suche überall nach Inspiration, nicht nur bei anderen Fotograf*innen. Achte auf unerwartete Momente, Kunst und den Alltag – und lerne, einen Moment wirklich zu fühlen. Danach baust du ein nachhaltiges Geschäftsmodell auf, das zu deinen Zielen passt, egal ob du auf Volumen setzt oder einen eher hochpreisigen Ansatz verfolgst.
Hör nie auf zu lernen und bleib immer bodenständig. Und zuletzt: Sei in der Branche freundlich und unterstützend. Wenn du anderen beim Wachsen hilfst, profitieren am Ende alle davon.

Foto: Jeremy Chou
Neurapix ist ein deutsches Start-up mit Sitz in Göttingen. Das 2021 gegründete Unternehmen hat eine künstliche Intelligenz entwickelt, die individuelle Stile bei der Bildbearbeitung erlernt und innerhalb des Programms Adobe Lightroom anwendet. Dadurch können Fotograf:innen binnen kurzer Zeit sehr große Mengen Fotos in ihrem Stil bearbeiten lassen und erheblich Zeit sparen.
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