Neurapix

Photo: Emilie Eychenne
Emilie Eychenne ist Lifestyle- und Brand-Fotografin, deren Arbeit Emotion, Natur und Storytelling miteinander verbindet. Sie nutzt Neurapix seit vielen Jahren und wurde 2024 Markenbotschafterin. In diesem Interview erzählt Emilie, wie sie den Sprung von Privatkund*innen zu Brand-Projekten geschafft hat, wie sie ihren Workflow verfeinert hat, um Zeit zu sparen, und warum Optimierung der Schlüssel zu kreativer Freiheit und geschäftlichem Wachstum ist.

Foto: Emilie Eychenne
Welche Art von Fotografie machst du und wie bist du dahin gekommen, wo du heute stehst?
Ich werde oft gefragt, was meine Spezialisierung ist – und das ist immer eine knifflige Frage. Ich fotografiere Hochzeiten, Familien und Brand-Bilder für Profis aus Mode, Food, Handwerk und Wellness. Über die Jahre hat sich meine Arbeit ganz natürlich erweitert.
Es gibt einen roten Faden in allem, was ich mache: eine tiefe Verbindung zur Natur und der Wunsch, Emotionen so ehrlich wie möglich darzustellen. Als ich angefangen habe, habe ich nur mit Privatkund*innen gearbeitet. Ich hatte Angst, dass mir die Arbeit mit Marken die Magie nimmt, die ich so liebe. Doch mit der Zeit haben mich viele meiner Kund*innen ermutigt, auch Visuals für ihre Businesses zu gestalten. Da wurde mir klar, dass ich dieselbe Sensibilität und Poesie auch in B2B-Projekte bringen kann, ohne an Authentizität zu verlieren.

Foto: Emilie Eychenne
Wie hast du deinen Workflow in den letzten Jahren optimiert?
Meinen Workflow zu optimieren, hatte über die Jahre viele Facetten – und das ist ein Thema, für das ich wirklich brenne. Ich zerlege jeden Schritt des Prozesses und suche ständig nach Möglichkeiten, Zeit zu sparen und gleichzeitig die Qualität zu steigern. Ich habe detaillierte Kund*innen-Guides, E-Mail-Vorlagen und klar strukturierte Abläufe erstellt.
Auch die Bildauswahl wurde zu einem großen Fokus, weil ich dazu neige, sehr viel zu fotografieren. Eine der größten Veränderungen in meinem Workflow war die Entdeckung von Neurapix. Ich habe jahrelang ein Preset entwickelt, das meinen Stil widerspiegelt, aber es auf jedes Bild anzuwenden und anschließend zu verfeinern, hat extrem viel Zeit gekostet. Mit Neurapix wird mein Preset automatisch auf Basis meiner Bearbeitungsgewohnheiten angewendet und verfeinert. Ich schaue trotzdem alles durch und passe Details an, aber die Zeitersparnis ist enorm. Außerdem kann ich dadurch viel tiefer in die Feinheiten gehen und das Endergebnis verbessern.

Foto: Emilie Eychenne
Welche allgemeinen Tipps hast du für andere Fotograf*innen?
Workflow-Optimierung ist essenziell. Sie löst viele typische Herausforderungen wie Zeitmangel, geringes Einkommen oder zu wenige Anfragen. Zeit ist die wertvollste Ressource, die wir haben. Wenn du Zeit freischaufelst, kannst du sie in dein Leben, deine Kreativität oder das Wachstum deines Business investieren. Selbst wenn Fotograf*innen mit zu wenigen Anfragen kämpfen, liegt die Ursache oft beim Workflow. Mehr Zeit bedeutet mehr Möglichkeiten, sichtbar zu werden und die richtigen Kund*innen anzuziehen.
Für mich sollte jede eingesparte Minute auch das Erlebnis für die Kund*innen verbessern. Workflow-Optimierung bedeutet nicht nur Geschwindigkeit. Es geht darum, mit mehr Leichtigkeit und mehr Freude eine höhere Qualität zu liefern.

Foto: Emilie Eychenne
Neurapix ist ein deutsches Start-up mit Sitz in Göttingen. Das 2021 gegründete Unternehmen hat eine künstliche Intelligenz entwickelt, die individuelle Stile bei der Bildbearbeitung erlernt und innerhalb des Programms Adobe Lightroom anwendet. Dadurch können Fotograf:innen binnen kurzer Zeit sehr große Mengen Fotos in ihrem Stil bearbeiten lassen und erheblich Zeit sparen.
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